SPD Stadtbezirk Bochum Nord

Umstrukturierung des Ruhrparks

Verkehr

Der Bebauungsplan Nr. 818 hat heute einen weiteren Verfahrensschritt genommen.

Die Zustimmung zum Bebauungsplan Nr. 818 ist eine Voraussetzung, die erfüllt werden muss, damit das Management seine ehrgeizigen Pläne zur Erneuerung und Modernisierung des Ruhrpark-Einkaufszentrums umsetzen kann. Dafür sind hohe Investitionen nötig, die das Ruhrpark-Einkaufszentrum zum einen attraktiver machen sollen. Zum anderen ist es das legitime Ziel des Managements, die Konkurrenzfähigkeit des Ruhrpark-Einkaufszentrums zu erhalten. Schließlich steht es im Wettbewerb mit zahlreichen Einkaufszentren in der Umgebung, wie z.B. das Rhein-Ruhrzentrum Essen-Mühleim und das Centro Oberhausen.

Die SPD hat heute im Rahmen der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Nord im Rahmen des bezirklichen Anhörungsrechts dem Auslegungsbeschluss zugestimmt.
Gegen die Pläne des Einkaufszentrums selbst hat eigentlich im Bochumer Norden niemand etwas. Was den Anwohnern Sorge macht, ist der Verkehr. Zwar vergrößert das Ruhrpark-Einkaufszentrum seine Verkaufsfläche nicht, eine höhere Attraktivität lässt die Experten aber mit 5 - 10 % mehr Kunden und damit verbunden auch mit einem höheren Verkehrsaufkommen rechnen.

Die SPD-Fraktion nimmt die Einwände der Anwohner sehr ernst. Zwar sind die Gutachter der Meinung, das höhere Verkehrsaufkommen wirkt sich nur geringfügig aus und ist zu verkraften.
Die SPD-Fraktion weiß aber, dass hier eine zusätzliche Belastung auf die Anwohner trifft, die ohnehin schon hoch belastet sind.

Die SPD hat daher vorgeschlagen, die Geschwindigkeit auf dem Harpener Hellweg im Ortskern Harpen auf 40 km/h zu reduzieren. "Wir erhoffen uns von dieser Maßnahme eine Lärmreduzierung", so der Fraktionsvorsitzende Karl-Otto Mey. Auf der Poststraße wird das mit Erfolg praktiziert.

Der Ortsteil Kornharpen soll künftig nachts zur Ruhe kommen. Eine alte Forderung der SPD-Fraktion wird endlich Wirklichkeit. Die vorhandene Schranke wird durch hydraulisch versenkbare Poller ersetzt. Die Poller werden durch Lichtzeichen abgesichert, die Maßnahme wird mit Aufpflasterungen zur Temporeduzierung und mit einer kleinen Wendefläche kombiniert.

Mit den Anwohnern der Siedlung Alte Werner Straße, Vinzentiusweg, Lütkendorpweg Kattenstraße usw. will die SPD ins Gespräch kommen. "Wir werden versuchen, herauszufinden, ob es ein einheitliches Meinungsbild zur Frage des Anwohnerparkens und der Erschließung durch die Buslinien gibt", so Mey. Und ob weitere Begrünungsmaßnahmen entlang der Straße Am Ruhrpark und damit hinter den Gärten der Alten Werner Straße gewünscht werden, zu deren Kostenübernahme sich der Ruhrpark mündlich bereit erklärt hat, bleibt zu prüfen.

Politik ist die Kunst des Abwägens.
Eine politische Entscheidung gegen die Umstrukturierungspläne des Ruhrparks würde für die SPD einen unverhälntismäßigen Eingriff in den Wirtschaftsstandort Bochum bedeuten. Hier stehen 2000 Arbeitsplätze und eine gute Summe Gewerbesteuer zur Disposition.
Eine Umstrukturierung wird es aber mit der SPD Nord nur geben, wenn alles Machbare unternommen wird, um die Belastungen für die Anwohner abzufedern. Und hier sieht die SPD das Ruhrpark-Management in der Pflicht, seinen finanziellen Beitrag zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu leisten.

"Das war für uns Voraussetzung, um auch dem Interesse nach einem zeitgemäßen und attraktiven Ruhrpark-Einkaufszentrums Rechnung tragen zu können, und nur so stimmt die SPD-Fraktion der Auslegung des Bebauungsplans zu", so Mey weiter.

 
 

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