SPD Stadtbezirk Bochum Nord

Bürgerwille in Kornharpen soll zählen

Stadtentwicklung

Keine Ansiedlung von Großgewerbe Ecke Harpener Hellweg/Sheffieldring. SPD Nord stellt Dringlichkeitsantrag

Nachdem der Investor seine Planungen zurückgezogen hat, auf dem Gelände Ecke Sheffieldring/Harpener Hellweg ein 30.000 m² großes Logistikzentrum zu errichten, wurde auf der Bürgerversammlung am 04.03.2009 in Kornharpen ein geänderter Bebauungsplanentwurf vom Planungsamt der Stadtverwaltung vorgestellt.
Dieser sieht eine diagonale Teilung der Gewerbefläche in nordöstlicher Richtung durch eine Erschließungsstraße vor. Entgegen des im Jahre 2005 auf Anregung der SPD-Fraktion Bochum Nord gefassten Aufstellungsbeschlusses, soll aus Gründen der Lärmimmission von einer Wohnbebauung in südlicher Richtung im Anschluss an die Havelstrasse abgesehen werden. Dieser Planungsentwurf deckt sich keinesfalls mit den Vorstellungen der Kornharpener Bürgerinnen und Bürger, was durch zahlreiche Wortbeiträge auf der Bürgerversammlung deutlich unterstrichen wurde. Diese fordern vielmehr eine Ausweitung der Wohnbebauung, um den Stadtteil zu stärken. „Da Kornharpen sich in einer Insellage befindet, umgeben von Autobahnen, Bahnlinien und der Zentraldeponie, bieten sich nicht wirklich viele Potenzialflächen für eine weitere Wohnbebauung an“, so SPD-Ratsmitglied Ernst Steinbach, der die Forderung der Bürgerinnen und Bürger Kornharpens unterstützt. Aus diesem Grunde hat die SPD-Bezirksfraktion Bochum Nord in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Nord einen Dringlichkeitsantrag gestellt, der an der bisherigen Zielsetzung des Bebauungsplanverfahrens mit Wohnbebauung im südlichen Teil mit den dafür erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen festhält. Das Wohngebiet soll über eine verkehrsberuhigte Straße an die Straße „Grüner Weg“ angebunden werden.
Weiter fordert die SPD, die bislang als Landschaftsschutzgebiet östlich ausgewiesene Fläche zu erhalten und qualifiziert durch Aufforstungsmaßnahmen weiter zu entwickeln und in Richtung Süden zu erweitern.
Da das gesamte Gelände derzeit noch als Gebiet für gewerbliche und industrielle Nutzung ausgewiesen ist, fordert die SPD eine Anpassung des Flächennutzungs- und des ab 2010 geltenden Regionalen Flächennutzungsplans.

 
 

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